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LUNAPARK.works 08

Im Rahmen ihrer 11. Internationalen Begegnung für junge Tanzschaffende „How to dance in times of crisis?“ realisiert die Initiative LUNA PARK vom 20. Dezember 2025 bis 5. Januar 2026 in Berlin zum achten Mal das kollektive Aufführungsformat LUNAPARK.works. Die Begegnung ist als zweiwöchige künstlerische Residenz konzipiert und richtet sich an junge Tanzschaffende, die die Möglichkeit erhalten, kostenfrei an eigenen choreografischen Ideen, Soli und Gruppenstücke zu arbeiten. Im Zentrum steht die eigenständige künstlerische Recherche der Teilnehmenden, die sowohl individuell als auch kollaborativ erfolgt. Die entstandenen Arbeiten – teils als abgeschlossene Stücke, teils als work in progress – werden im Rahmen von LUNAPARK.works 08 am 3. und 4. Januar 2026 im Studio 1 der Uferstudios Berlin-Wedding öffentlich präsentiert.

„How to dance in times of crisis?“ wird von der Initiative LUNA PARK bereits seit 2016 als internationales Austausch- und Residenzformat mit jährlich stattfindenden Begegnungen in Berlin und Athen durchgeführt. Ausgangspunkt sind Fragen nach der Rolle von Tanz und künstlerischer Praxis in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher, politischer und ökologischer Umbrüche: Wie verändern Krisen unser Verständnis von Kunst? Wie beeinflussen sie unseren körperlichen Ausdruck? Und welche gesellschaftlichen Räume kann Tanz jenseits klassischer Bühnen eröffnen?

Begleitet werden die Begegnungen durch Lectures, Seminare und moderierte Diskussionen sowie durch Trainings, praktische Workshops in Choreografie, Improvisation und künstlerischer Recherche. Erfahrene Choreograf*innen und Tanzwissenschaftler*innen unterstützen die Teilnehmenden dabei sowohl konzeptionell als auch praktisch und begleiten sie gezielt bei der Entwicklung ihrer eigenen Projekte, die im Rahmen von LUNAPARK.works 08 zur Aufführung kommen.

Programm 03. Januar 2026, Beginn 19:00 Uhr
– “Introduction to Participate (Shall We Groove?)” (10’), unter der Leitung von Anastasia Drouga & Dafni Stathatou (Duende Dance Company)
– “alBumS” (30’), Solo von Nolwenn Benichou-Samson
– “F.O.B.A.” [Fear Of Being Alone] (6’), Gruppenarbeit von Penny Vaiou
– “πέτρα που κυλάει (stone that glides)” (7’), Solo von Penny Vaiou
– “Maja” (20’), Duett von Eleonora Cirelli und Veronica Sala

Programm 04. Januar 2026, Beginn 19:00 Uhr
– “Introduction to Participate (Shall We Groove?)” (10’), unter der Leitung von Anastasia Drouga & Dafni Stathatou (Duende Dance Company)
– “Come to your senses” (20’), Solo von Marthe Meier
_ “Work in progress” (10’), Duett von Elina Kavalaki and Niovi Papandreou
– “Behind the Door” (20’), Duett von Anastasia Drouga & Dafni Stathatou (Duende Dance Company)
_ “Minus Six” (25’), Gruppenarbeit von Angeliki Liakopoulou, Eleni Charikiopoulou, Elina Kavalaki, Myrsini Georgopoulou Shaqiri, Niovi Papandreou, Zoi Tragidi

Beteiligte und Produktionsteam
Künstlerische Leitung, Konzept und Kuratierung: Kosmas Kosmopoulos
Choreografie und Performance: Nolwenn Benichou-Samson, Eleni Charikiopoulou, Eleonora Cirelli, Anastasia Drouga, Elina Kavalaki, Angeliki Liakopoulou, Davide Lorenzi, Marthe Meier, Andrius Nekrasoff, Niovi Papandreou, Veronica Sala, Dafni Stathatou, Caspar Sebastian Stuart Ilschner, Milica Tancic, Zoi Tragidi, Panagiota Vaiou u.a.
Assistenz und Training: Nikos Kalyvas, Dr. Maria Tsouvala
Musik und Komposition: Antonios Palaskas
Licht und Ausstattung: Eduard Mont de Palol, Dr. Georgia Touliatou
Text und dramaturgische Beratung: Kai Pichmann
Produktionsleitung und Kommunikation: Fee Josten, Carmen Maria Jentzsch
Fotografie und Dokumentation: Giovanni Lo Curto

Aufführungen
Samstag, 03. 01. 2025, 19:00 Uhr
Sonntag, 04. 01. 2025, 19:00 Uhr
Ort
Uferstudios (Studio 1), Badstraße 41a, 13357 Berlin
Dauer
ca. 90 Minuten, mit kurzen Pausen

Tickets
Eintritt frei, Spenden willkommen. Reservierungen unter performance@lunapark.works

Produktion und Förderung
Ein Produktionsformat der Initiative LUNA PARK e.V. und von Kosmas Kosmopoulos in Zusammenarbeit mit der Gesundbrunnen-Grundschule und den Uferstudios, gefördert durch das Deutsch-Griechische Jugendwerk (DGJW) im Rahmen des internationalen Austauschprojekts „How to dance in times of crisis?“, unterstützt im Rahmen des Projekts „tanz(t)räume“, gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund und kofinanziert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und „tanz(t)räume in 2025-2027“, gefördert durch das Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt über den Projektfonds des QM Badstraße.

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