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Tanzperformance im Tränenpalast
am 09. November 2026 | 19:00 Uhr
im Rahmen der Berlin Freedom Week

BEYOND LINES ist eine Tanzperformance von LUNA PARK, die in Kooperation mit dem Tränenpalast – einem der bedeutendsten Erinnerungsorte Berlins – entsteht. Die Performance thematisiert das Überqueren von Grenzen: die Bewegungen des Aufbruchs, des Wartens, der Angst und der Hoffnung. Das Zurücklassen von Heimat, Sprache und Vertrautem. Den Mut, einen Schritt ins Ungewisse zu wagen. Im Tränenpalast – einem Ort des Abschieds, der Kontrolle und des Übergangs – entstehen choreografische Bilder von Widerstand, Verlust und Veränderung. Körper suchen Wege durch Hindernisse, zögern, tragen, fallen, richten sich wieder auf und finden neue Verbindungen.
Die Performance lädt das Publikum ein, den Tränenpalast als Ort der Erinnerung und zugleich als Ort neuer Begegnungen zu erleben. Sie fragt, welche Grenzen Menschen überwinden müssen – damals wie heute – und welche Bewegungen entstehen, wenn wir den Mut finden, sie zu überschreiten.

Aufführungstermine

_ 18.00 Uhr, Einlasszeit 17.45 Uhr
_ 19.00 Uhr, Einlasszeit 18.45 Uhr
_ 20.00 Uhr, Einlasszeit 19.45 Uhr

Anmeldung (ab ca. 5 Wochen vor dem Veranstaltungstag) unter: www.hdg.de/traenenpalast/veranstaltungen/beyond-lines-tanzperformance

BEYOND LINES ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Haus der Geschichte im Tränenpalast und der Initiative LUNA PARK anlässlich der diesjährigen Berlin Freedom Week.

LUNA PARK verbindet seit 2003 professionelle Tanzproduktion mit soziokultureller Praxis. In seinen Arbeiten entwickelt das Team choreografische Architekturen, in denen Körper, Raum und soziale Beziehungen fortwährend neu ausgehandelt werden. Gemeinsam mit Menschen unterschiedlicher Generationen und kultureller Hintergründe werden Räume für Begegnung, Teilhabe und gesellschaftlichen Dialog geschaffen.

Der Tränenpalast, zwischen 1962 und 1989 eine zentrale Grenzübergangsstelle, ist ein bedeutendes Symbol der deutschen Teilung und erinnert an die Überwindung der SED-Diktatur und an den Kampf für Freiheit und Demokratie. Er gehört wie das Museum in der Kulturbrauerei zur Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Aufgabe der Stiftung ist die Vermittlung deutscher Zeitgeschichte nach 1945 sowie eine umfassende Sammlungstätigkeit zu diesem Zeitraum. Der Eintritt in die Ausstellungen ist kostenfrei.